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Oost-Vlieland

Fast autofreies Vlieland ist eine Oase von Ruhe. Die Insel besteht vornehmlich aus Wäldern, Dünen, Groden, Koog und Strand, wo Naturgenießer richtig zum Zuge kommen. Seitdem West-Vlieland in den Wellen verschwand, ist Oost-Vlieland das einzige Dorf der Insel. Das Hin- und Herschlendern durch die kilometerlange, gemütliche, bebäumte Straße Dorpstraat gehört hier zur sommerlichen Aktivität, der die Stammgäste der Insel sich über Jahre hinweg immer wieder gerne zuwenden. Das Dorf ist dank einem reichen Angebot im HORECA-Bereich ein passender Ausgangs- und Endpunkt für Erkundungsreisen durch die Insel.

In Oost-Vlieland herrscht eine ruhige Atmosphäre. Jahrhunderte lang war die Dorpstraat die einzige Straße und zugleich das Rückgrat des Dorfes und der Insel. Von hier führen kleine schmale Straßen zu Dünen im Norden des Dorfes. Der Rest der Bauten stammt aus dem 20. Jahrhundert. Wer auf der Düne namens Vuurboetsduin ganz nach oben klettert, kann sich vorstellen wie es hier früher aussah: die schmale Dorfsstraße mit deren kleinen Seitenwegen, umsäumt von Häusern aus gelbem Backstein mit roten Dächern, und das alles gespickt mit der Grüne der Ulme und mit vielen Fruchtbäumen in den Gärten. Im Vordergrund stehen die Kirche und das Armenhaus, zwei Meisterwerke des aus dem 17. Jahrhundert stammenden architektonischen Stil des Wattengebiets.

Leuchtturm

Seit 1909 brennt auf 40 Meter Höhe, auf der Düne namens Vuurboetsduin das Licht des roten Leuchtturmes aus Gießeisen; es handelt sich um den Leuchtturm - na, Sie wissen schon - von Lisabeth List. Der Turm war übrigens ein Geschenk: das ist der obere Teil des alten Turmes von IJmuiden. Der Zugang zum Turm ist für das Publikum beschränkt, aber selbst von der Düne haben Sie einen prächtigen Ausblick auf die Insel. Planen Sie aber etwas Zeit ein für das Hochklettern auf die Dünenspitze, denn solche Dünen scheinen nämlich dann, wenn Sie bereits unterwegs nach oben sind, immer höher, als man vermutet, wenn man unten steht.